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LEO Locative – die smarte Behältertransportlösung im Produktionsprozess

26.04.2018

Der fahrerlose Behältertransporter LEO Locative der BITO-Lagertechnik Bittmann GmbH spielt gerade im Lean-Production-Umfeld der Produktionslogistik seine Vorteile aus. Das leicht zu bedienende, akkubetriebene fahrerlose Transportsystem (FTS) benötigt keinerlei IT-Unterstützung und besticht vor allem durch seine einfache, aber clevere Arbeitsweise. Der Behältertransporter hat ein patentiertes, einfaches Übergabesystem für die Behälter und ist für den Einsatz im Produktionsbereich und in der Kanban-Produktionsversorgung besonders gut geeignet.

Eine wichtige Rolle in der Produktionslogistik spielt die Kanban-Produktionsversorgung. Dabei werden Vorratsbehälter im Lager und am Arbeitsplatz in Fachbodenregale und Stückgutdurchlaufsysteme gelagert. Mit Hilfe von Sensoren lassen sich solche Regalsysteme problemlos in ein Logistik 4.0 Konzept verwandeln und integrieren: Sobald an der Verbrauchsstelle ein Behälter aus dem Kanal entnommen wird, erscheint gleichzeitig im Supermarkt die entsprechende Meldung auf einem Display. Der benötigte Behälternachschub kann dann beispielsweise auf LEO Locative-Übergabestation gestellt werden. Der fahrerlose Behältertransporter holt die Box völlig autonom von der Übergabestation ab, bringt sie zum Verbrauchsort und gibt den Behälter dort auch wieder autonom ab.

Vorteil des flexibel einsetzbaren Transportsystems ist, dass es sich problemlos auf die im Produktionsbereich vorherrschenden Anforderungen anpassen lässt. Das System kann nicht nur in kürzester Zeit vom Anwender selbst ohne IT-Unterstützung installiert werden. Ändern sich die Prozesse im Arbeitsablauf und / oder stellen die Produktionsmitarbeiter z.B. fest, dass der LEO Locative eine andere Route fahren soll, können die Mitarbeiter, ebenfalls ohne IT-Support, selbst die Änderung vornehmen, neue Abläufe ausprobieren und optimieren.

Wie lässt sich LEO Locative in der Kanban Produktionsversorgung optimal einsetzen?

Behälter-Kanban, Transportwege im Fertigungsbereich und Leerbehältertransporte
Mit LEO Locative ist im Produktionsbereich ein einfaches Behälter-Kanban abbildbar. Es ist beispielsweise möglich, von einem Produktions-Supermarkt (Lager) verschiedene Maschinen und Arbeitsplätze mit Ware zu versorgen. Auch das Verteilen von Ware von einem Patanosta-Regal oder vertikalen Liftsystemen kann von dem fahrerlosen Behältertransporter gut übernommen werden.

Vor allem auch zu Spitzenzeiten in der Fertigung eignet sich LEO Locative perfekt, um die Ware vom Fertigungsbereich hin zu den Arbeitsplätzen zu transportieren und die Leerbehälter wieder zurückbringen zu lassen. Weiterhin sammelt der fahrerlose Behältertransporter Leerbehälter und Fertigware ein bzw. bringt die Fertigware zum Warenausgang oder in den Lagerbereich. Ebenso kann das System Leerbehälter wieder ins Lager zurück transportieren. Somit lässt es sich zum einen vermeiden, die leeren Behälter am Platz zu stapeln – zum anderen lässt sich die benötigte Behältermenge reduzieren, da schneller auf den bestehenden Boxenbestand zugegriffen werden kann.

Qualitätstransporte

Häufig werden, während des Produktionsprozesses, an verschiedenen Prozessschritten Teile einer Qualitätsprüfung unterzogen. Meist sind dazu Qualitätstransporte zu den Messlaboren notwendig. In der Regel sind die Labore weit von der Fertigungsabteilung bzw. von der Maschine entfernt. LEO Locative kann die langen Wege überbrücken und spart damit teure Arbeitszeiten, weil die Qualitätsmitarbeiter diese nicht zurücklegen müssen. Optimal hilft der Behältertransporter auch bei Express- und Sondertransporten: Fehlen im Warenausgang oder an den Maschinen Teile eines Auftrages, schickt man LEO Locative los, diese zu holen, so dass der Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz nicht verlassen muss.

LEO Locative nun auch mit dezentraler Zielsteuerung

Seit Markteinführung hat sich LEO Locative als Transporter für Behälter und Kartonagen im Praxiseinsatz bereits bei vielen Kunden bewährt. Es überzeugt die Anwender verschiedenster Branchen durch seine einfache Funktionsweise und die niedrigen Kosten. Als logische Weiterentwicklung gibt es LEO Locative nun auch mit dezentraler Zielsteuerung. Dennis Ramers, Produktmanager LEO Locative: „Die Erweiterung des Systems ist wieder eine einfache Lösung, um das fahrerlose Transportsystem gezielt dynamisch steuern zu können. Das heißt: LEO Locative kann mit diesem Steuerungssystem in seiner Fahrtrichtung variieren und wechselnde Ziele in wechselnder Reihenfolge anfahren. Bei der zentralen Zielsteuerung, so wie bisher im System vorhanden, fährt der Transporter permanent von einer Übergabestation zur nächsten und gibt dort einen Behälter ab oder nimmt einen Behälter auf. Immer in der gleichen Reihenfolge.“ Auch diese Variante des LEO Locative funktioniert ohne IT, ist somit „stand alone“ und kann weiterhin selbstständig in Betrieb genommen werden. Alle bereits ausgelieferten LEO Locatives sind auf Wunsch mit dezentraler Zielsteuerung nachrüstbar.

Der fahrerlose Behältertransporter LEO Locative spielt gerade im Lean-Production-Umfeld der Produktionslogistik seine Vorteile aus. – Die einfache, aber clevere Anwendung, funktioniert ohne IT und ist problemlos selbst in Betrieb zu nehmen.

BITO Pressekontakt:

Sarah Hartmann

BITO-Lagertechnik Bittmann GmbH

Unternehmenskommunikation

Obertor 29

D-55590 Meisenheim

+49 (0) 6753/122-124presse@bito.com